28 May 2008

Interview: Street Photography in Germany Raum – Part 1

Posted by PF at 6:33 ...

Seemingly Street Photography in Germany has no significant value. At least in the museums and galleries it is hardly present. Enough reason to ask back to street photographers from Germany and Austria about their self-image and conception of Street Photography: Ten photographers – three questions.

Featured photograhers are: Dagmar Schwelle, Kay von Aspern, Bruno Trematore, Stefan Rohner, Henrik Riess, Robert Engelhardt, Elisabeth Schuh, Rudi Meisel, Christian Reister and Andreas Herzau. Many thanks to all participants!

Due to the lack of time I’m not able to translate the interviews into English. So I can refer only to the internet services which provide at least a rough translation.

© Dagmar Schwelle

01. Dagmar Schwelle, *1970, lebt in Berlin

Peter F. : Wie ist Dein Selbstverständnis als Straßenfotograf? Was fasziniert Dich an der Straßenfotografie und was unterscheidet die Straßenfotografie von anderen Richtungen in der Fotografie?

Dagmar Schwelle: Straßenfotografie (ich würde es lieber “Fotografie im öffentlichen Raum ohne Auftrag” nennen, aber ich sehe ein, dass sich diese Bezeichnung nicht durchsetzen wird) ist für mich eine Verdichtung all der Gefühle, die das Fotografieren bei mir auslöst. Die Wachheit und Geistesgegenwart, die ich allgemein beim Fotografieren spüre, ist noch einmal gesteigert, wenn ich so genannte Straßenfotografie betreibe. Dabei bin ich äußerst selten als Straßenfotografin unterwegs. Es ist für mich eher eine Form der Erholung, ein Aufladen der Batterien, ein konzentriertes Flanieren, bei dem ich meine Blickwinkel, die bei manchen Aufträgen eingeengt werden, wieder ausdehnen kann. Straßenfotografie, wie ich sie begreife und betreibe, hat kein strenges Konzept und kein bestimmtes Ziel, außer dem, die (städtische) Welt besser begreifen und spüren zu können.

Peter F. : Straßenfotografie kennt man überwiegend aus Metropolen wie z. B. New York City. Gibt es eine deutsche Straßenfotografie und wie wird die Straßenfotografie in Deutschland wahrgenommen?

Dagmar Schwelle: Ich lebe nun seit bald fünf Jahren in Deutschland, doch ich habe in dieser Zeit kaum je hier im Lande Straßenfotografie betrieben. Wenn ich einen Drang dazu verspüre, gehe ich ins Ausland, mache gezielt Städtereisen, um ein, zwei Wochen lang Straßenfotografin zu sein. Das liegt sicher an der Inspiration durch das nicht so Bekannte – zugleich hat es aber auch rechtliche Gründe: Durch das Recht auf das eigene Bild und die in den Vordergrund tretenden finanziellen Interessen ist eine Publikation von in Deutschland erstellter Straßenfotografie hoch riskant geworden. Dazu kommt noch, dass der öffentliche Raum immer mehr schrumpft. Das ist zwar ein weltweiter Trend, dennoch fühle ich mich wohler, wenn ich im Ausland ’straßenfotografiere’. Natürlich ist das naiv und vielleicht auch ausbeuterisch.

Peter F. : Wie siehst Du die Zukunft der Straßenfotografie, auch in Hinsicht auf die immer schwierigere rechtliche Situation? Ist die Straßenfotografie eher ein statischer Klassiker oder eine sich immer weiter entwickelnde, eigenständige Sichtweise in der Fotografie?

Dagmar Schwelle: Aus den eben genannten Gründen sehe ich keine große Zukunft für die Straßenfotografie. Es wird weltweit immer heikler werden, im öffentlichen Raum entstandene Fotos zu publizieren. Eine paradoxe Entwicklung, da doch zugleich in immer mehr Belangen auf Privatheit verzichtet wird. Jammerschade jedenfalls. Statischer Klassiker oder neue Sichtweise sind Etiketten, die mich nicht so sehr interessieren. Ich weiß nur, dass mich wirklich gute Straßenfotografie oft wesentlich mehr berührt als manche Projekte, die unter ‘eigenständige Sichtweise’ laufen.

© Kay von Aspern

02. Kay von Aspern, *1962, lebt in Wien

Peter F. : Wie ist Dein Selbstverständnis als Straßenfotograf? Was fasziniert Dich an der Straßenfotografie und was unterscheidet die Straßenfotografie von anderen Richtungen in der Fotografie?

Kay von Aspern: An der so genannten “Streetfotografie” mag ich vor allem, dass ich nie weiß, was passieren wird. Manchmal laufe ich stundenlang herum und komme ohne eine einzige Aufnahme zurück. Ein anderes Mal passiert direkt vor der Haustür irgendetwas und nach einer Minute ist ein gutes Bild gemacht. Man weiß nie, was auf einen zukommt. Es gibt keine Routine und keine Vorbereitung. Streetfotografie ist spannend. Manchmal muss man sehr schnell mit der Kamera reagieren, manchmal ist Geduld erforderlich. Sehr wichtig ist vorausschauendes Denken im Hinblick auf diese nächsten 10 Sekunden. Dinge passieren zwar zufällig, aber oft mit einem kurzen Vorlauf. Ich mag das Unstete, das Ungewisse. Die Anforderung an mich, in zumeist kurzer Zeit eine Situation zu erkennen, ein Bild zu gestalten und einen Moment aus dem Alltag so festzuhalten, das er zu etwas Besonderem wird. Es gibt – für mich – keine Form der Fotografie, die derart abwechslungsreich ist. Einsamkeit, Freude, Schönheit, Witz, Skurriles… all das und sehr viel mehr finde ich in dieser Form der Fotografie. Sie ist ungestellt und unmittelbar. Das mag ich sehr, weil Streetfotografie sich dadurch von vielen anderen Formen der Fotografie unterscheidet.

Peter F. : Straßenfotografie kennt man überwiegend aus Metropolen wie z. B. New York City. Gibt es eine deutsche Straßenfotografie und wie wird die Straßenfotografie in Deutschland und Österreich wahrgenommen?

Kay von Aspern: Mag sein, das viele der bekanntesten Fotografen aus Metropolen wie NYC kommen. Aus meiner Sicht spielt die Größe einer Stadt prinzipiell keine Rolle. Aber es ist sicher sehr viel einfacher in einer Großstadt wie New York oder London gute Bilder zu machen, weil die Möglichkeit, besondere Situationen zu „erwischen“, durch die Größe eher gegeben ist. Aber man kann „Streets“ genauso in einer Kleinstadt oder auf dem Land fotografieren. Die meisten meiner Bilder sind in Hamburg und Wien entstanden. Was ich an meinen Bildern bemerke: Hamburg ist grafiklastiger, während Wien tendenziell mehr Skurriles zu bieten hat ;-) Hamburg hat erstaunlicherweise keine besonders große Streetfotografenszene. In Wien ist sehr viel mehr los. Auch die öffentliche Wahrnehmung ist in Wien eine ganz andere. Es gibt hier vergleichsweise viele Ausstellungen an ganz verschiedenen Orten, die Streetfotografie im weitesten Sinne zeigen. Hamburg hingegen ist – was diesen Bereich angeht – mit wenigen Ausnahmen sehr ruhig.

Peter F. : Wie siehst Du die Zukunft der Straßenfotografie, auch in Hinsicht auf die immer schwierigere rechtliche Situation? Ist die Straßenfotografie eher ein statischer Klassiker oder eine sich immer weiter entwickelnde, eigenständige Sichtweise in der Fotografie?

Kay von Aspern: Ich glaube es ist nicht richtig, von einer Sichtweise der Fotografie im Allgemeinen oder der Sichtweise einer Richtung der Fotografie zu sprechen. Eine Sichtweise liegt ausschließlich beim Fotografen (ausgenommen Auftragsarbeiten). Egal für welche Art der Fotografie er sich entscheidet. Was die Zukunft der Streetfotografie angeht, mache ich mir allenfalls Gedanken über die immer mehr zunehmenden rechtlichen Bestimmungen (Recht am eigenen Bild usw.). Ansonsten: Das Leben ist verrückt und verdient es, in Bildern festgehalten zu werden.

© Bruno Trematore

03. Bruno Trematore, *1971, lebt in Düsseldorf
(Bruno antwortet auf Englisch, da es sich in dieser Sprache besser ausdrücken kann.)

Peter F. : Wie ist Dein Selbstverständnis als Straßenfotograf? Was fasziniert Dich an der Straßenfotografie und was unterscheidet die Straßenfotografie von anderen Richtungen in der Fotografie?

Bruno Trematore: It’s hard for me to talk about “self-image”: I keep changing. I like to think that street is like a stage where some actors will perform an unknown piece. I don’t know who will be next on the stage and what he will do. It’s not only about the decisive moment, but also the characters that are to be found. I also like a lot taking portraits if there is something special to that particular person, if a feeling of intimacy can be transmitted. I am not sure but probably when people refer to street photography they have a particular style in mind.

It can also be true, but for me it is more like an attitude, a metaphor of (my own) life. The more I stay open, the less I try to control things, the more I am able to catch the opportunities that life offers. Street is like this for me. It’s life and life only (Bob Dylan). Sometimes I try to push things in a particular direction, but then I am bored with those pictures after a short while, there is something fake in them, like when I am sure someone is telling me a lie, but I cannot really tell why. I think I have a story telling vocation, and I like to tell the same stories also with the camera, each time I try to intellectualize, the results really suck! Street comes from a gut feeling.

Peter F. : Straßenfotografie kennt man überwiegend aus Metropolen wie z. B. New York City. Gibt es eine deutsche Straßenfotografie und wie wird die Straßenfotografie in Deutschland wahrgenommen?

Bruno Trematore: If you are in NYC or Tokyo or Paris you have already a starting point, because those cities have already a distinct character with a lots of contrasts. Well, here it is different, Duesseldorf is very clean, everything is new and shiny, at least were people gather. Just think about an old object you have, maybe a mark on your bicycle, which reminds you of a particular evening or person. This kind of stuff works in photography as well; textures suggest stories in the eye of the beholder. This texture, some poetry, is missing a bit here.
To make things more difficult, there is an extremely high concern about privacy especially when related to photography in Germany, people tend to keep their feelings for themselves and this reflects also in their facial expressions. Looks like Street photography in Germany is more played on the distance, with silhouettes and compositions and perspective, but it is not what I’m after. I like this challenge.

Peter F. : Wie siehst Du die Zukunft der Straßenfotografie, auch in Hinsicht auf die immer schwierigere rechtliche Situation? Ist die Straßenfotografie eher ein statischer Klassiker oder eine sich immer weiter entwickelnde, eigenständige Sichtweise in der Fotografie?

Bruno Trematore: Yes it has a future, like any other kind of photography or art. Portraits are being re-invented again and again, waves keep coming and going. Just think about the difference between Henri Cartier Bresson, Robert Frank, Elliott Erwitt, Philip Lorca diCorcia, Beat Streuli, Daido Moriyama, Gary Winogrand, Lee Friedlander, Bruce Gilden, Trent Parke or Alex Webb. It depends on the people shooting, as long as an artist has an original viewpoint on society and is driven by a strong passion he will be able to produce something new and original.

What changes, I think, is the acceptance and coverage that one or another style has in galleries and media in a particular time. Street is not on the top of the wave right now, who cares, I still have fun. I still remember something that Robert Frank said in an interview talking about when he did “The Americans”, it went something like that he wasn’t doing it for the money or the fame, but because he wanted to do it so badly, it was so fun for him.

© Stefan Rohner

04. Stefan Rohner, *1962, lebt auf Ibiza

Peter F. : Wie ist Dein Selbstverständnis als Straßenfotograf? Was fasziniert Dich an der Straßenfotografie und was unterscheidet die Straßenfotografie von anderen Richtungen in der Fotografie?

Stefan Rohner: Ich vergleiche mal meine Porträtfotografie mit der Straßenfotografie. Porträtfotografie kann für das Modell und den Fotografen sehr anstrengend sein. Für mich sollte beim Porträt im Idealfall eine vertrauliche Beziehung zwischen Modell und Fotograf bestehen. Nur so kann ich ausdrucksstarke Bilder erzielen. Bei der Straßenfotografie ist das alles nicht notwenig, sie ist schnell und dynamisch. Man schlendert aufmerksam durch die Straßen und wartet auf den Moment, drückt ab und zieht weiter.
Faszinierend ist, dass sich immer wieder neue Situationen ergeben, jede Sekunde, jede Minute, die meisten verpasst man. Auf der Straße schaue ich nicht ausschließlich nach dem berühmten “Decisive Moment”. Emotionen und Kontakt zum Menschen sind mir oft wichtiger. Durch das fotografieren entstehen immer wieder verrückte zwischenmenschliche Beziehungen.

Peter F. : Straßenfotografie kennt man überwiegend aus Metropolen wie z. B. New York City. Gibt es eine deutsche Straßenfotografie und wie wird die Straßenfotografie in Deutschland wahrgenommen?

Stefan Rohner: Straßenfotografie gibt es überall, selbst im kleinsten und entlegensten Dorf in der Extremadura. Natürlich fällt Straßenfotografie in den Metropolen leichter, – die großen Menschenansammlungen machen es leichter Motive zu finden.
Zum Stellenwert der Straßenfotografie in Deutschland kann ich nur wenig sagen. Aber es ist schwieriger als in Spanien, wo ich seit 20 Jahren lebe. Meist sind die Menschen im Norden abweisender und distanzierter. Schnell fällt der Satz: “Was soll das?”. Selbst nach einem kurzen, freundlichen Gespräch bleiben die Leute misstrauisch. Trotzdem, wenn man schnell genug ist bekommt man auch in Deutschland seine Bilder.
Auch die Spanier reagieren ab und an ähnlich ungeneigt, aber sehr oft bekommt man ein freundliches Lächeln, ein wenig Smalltalk, eine komprimierte Lebensgeschichte. Dann macht das Fotografieren auf der Straße richtig Freude!

Peter F. : Wie siehst Du die Zukunft der Straßenfotografie, auch in Hinsicht auf die immer schwierigere rechtliche Situation? Ist die Straßenfotografie eher ein statischer Klassiker oder eine sich immer weiter entwickelnde, eigenständige Sichtweise in der Fotografie?

Stefan Rohner: Die Zukunft der Straßenfotografie kann ich nicht wirklich beurteilen. Auch über die verschiedenen Ausrichtungen in der Straßenfotografie bin ich nicht ausreichend informiert.
Statischer Klassiker? Mag sein, aber für mich ist das Leben jeden Tag neu. Mit neuen Facetten und neuen, interessanten Menschen.

© Henrik Riess

05. Henrik Rieß, *1981, lebt in Stuttgart

Peter F. : Wie ist Dein Selbstverständnis als Straßenfotograf? Was fasziniert Dich an der Straßenfotografie und was unterscheidet die Straßenfotografie von anderen Richtungen in der Fotografie?

Henrik Rieß: Street Photography ist nicht wirklich planbar. Gerade Spontanität macht diese Art zu fotografieren für mich spannend.
Zum einen musst Du in Sekundenbruchteilen komplexe Situationen erkennen. Je eher Du Dich auf das Paradoxe des Alltags einlasst, desto größer die Chance, an der nächsten Straßenkreuzung auf ein junges Pärchen zu treffen, das bemüht ist, einen überdimensionierten Stachelkaktus bei roter Ampel auf die andere Straßenseite zu hieven.
Zum anderen musst Du fast zeitgleich den Auslöser betätigen. Licht, Entfernung und Komposition müssen passen; zweite Anläufe gibt es nur selten.

Peter F. : Straßenfotografie kennt man überwiegend aus Metropolen wie z. B. New York City. Gibt es eine deutsche Straßenfotografie und wie wird die Straßenfotografie in Deutschland wahrgenommen?

Henrik Rieß: Gibt es deutsche Straßenfotografen? Ja. Gibt es eine deutsche Straßenfotografie? Hm, deutlich schwieriger zu beantworten. Nach langer Diskussion lautet der vorläufige Schluss: landestypische Fotografie gibt es sehr wohl, allerdings sehe ich diese so gut wie nicht in typischen Streetbildern. Die sind meines Erachtens eher der Handschrift des einzelnen Fotografen zuzuschreiben.

Peter F. : Wie siehst Du die Zukunft der Straßenfotografie, auch in Hinsicht auf die immer schwierigere rechtliche Situation? Ist die Straßenfotografie eher ein statischer Klassiker oder eine sich immer weiter entwickelnde, eigenständige Sichtweise in der Fotografie?

Henrik Rieß: Wie jedes andere Gebiet der Fotografie befindet sich auch die Street Photography im Wandel. Die klassischen Cartier-Bressons und stilbildenden Winogrands wird es auch zukünftig geben. Mehr beschäftigen mich zurzeit allerdings gegenwärtige Fotografen wie Trent Parke, Narelle Autio oder Gueorgui Pinkhassov, die mit ihren subtilen, geradezu fühlbaren Aufnahmen die Grenzen des Genres zunehmend verschwimmen lassen.

Was die Wahrnehmung von Bildern, die Inspiration durch andere Fotografen und Verbreitung
von Trends angeht, ist das Internet nicht mehr wegzudenken. Ob Mails, Blogs, Communities, Magazine oder Image Bookmarking – schnell und vielseitig kann ich mich mit Fotografen über Ländergrenzen hinweg über Street Photography auszutauschen und Resonanz zu eigenen Aufnahmen einholen. Inhalte werden nicht einfach nur linear präsentiert sondern durch Verknüpfungen verdichtet oder gar neu zusammengestellt. Für die Entwicklung des relativ kleinen Genres Street finde ich das sehr wichtig.

– –
Der zweite Teil der Interviews wird am Freitag dem 30. Mai gepostet.

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6 Response

  1. Comment without gravatar

    Michael Dooney

    via website

    28 May 2008

    Ich erwarte mich auf den zweiten teil, obwohl mein deutsch nicht so gut ist, denke ich das ich habe die meisten verstehen. Danke ich dir auch an deinem Blog, der gut ist für Fotografie lesen und auch deutsch verbessern.

    Michael
    (Perth, AU)

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    Stefan R.

    via website

    28 May 2008

    “”Wenn ich einen Drang dazu verspüre, gehe ich ins Ausland, mache gezielt Städtereisen, um ein, zwei Wochen lang Straßenfotografin zu sein. Das liegt sicher an der Inspiration durch das nicht so Bekannte”"

    well said Dagmar! ;)

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    Bruno Trematore

    via website

    28 May 2008

    It was really interesting to read the viewpoints of the other photographers you mentioned! I realized how much I get to talk about photography and at the same time how little I am aware of the reasons motivating other people who do street.

    Thanks, Peter.

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    Guido Steenkamp

    via website

    28 May 2008

    Kay already told me about this interview and i pretty much aggree with what he answered. Street Photography is based on spontaneity, therefore i think it’s difficult to find a matching “theory” for it. I would rather say that SF is the absense of any photographical theory. Cheers, Guido

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    Tom Stappers

    via website

    16 Jan 2009

    Street photography im besten Sinne ist, glaube ich, das fotografieren von Menschen in ihrem sozialen -oft städtischen- Umfeld; das sollte intuïtiv, einfühlsam und intelligent geschehen und dazu führen dass Fotos entstehen die dazu anregen beim anschauen neue Einsichten über die Menschen und ihr Verhalten (und damit auch über sich selbst) zu entwickeln.

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    Tom Stappers

    via website

    16 Jan 2009

    Everybody who’s interested in Gary Winogrand’s ideas about (street) photography check out his interviews that can be found on Google! Very enlightening stuff, even if the quality of the tapes is abominable, he’s my man…