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17 Nov 2010

Ich sing (k)ein deutsches Lied

Geschrieben von (PF) um 7:00 Uhr

Außer Frage steht, dass die Deutschen ein Problem mit ihrem Nationalbewusstsein haben. Ein Hauptgrund hierfür sind sicherlich die nationalen Exzesse des deutschen Faschismus unter Hitler. Noch 1982 sang die deutsche Gruppe Nichts: “Deutsch sein, niemandem sagen. Nur Angst vor Fragen, Scham für mein Land.” Es brauchte schon das Sommermärchen der Fußball-WM 2006, um zumindest das Schwenken mit schwarz-rot-goldenen Fahnen von seiner Anrüchigkeit zu befreien.

Als bei Conscientious kürzlich die Arbeit “Es gibt immer was zu tun” von Marita Bullmann vorgestellt wurde, äußerte Jörg Colberg seine Verwunderung, wie wenige deutsche Fotografen erkunden, was ‘deutsch sein’ bedeuten kann.
Als ich das las, war ich mir gar nicht so sicher, dass es nur so wenige Positionen gibt und habe hier versuchsweise einige Arbeiten zusammengetragen, die sich in verschiedenster Weise mit dem Thema ‘deutsch sein’ auseinandersetzen.

deutsch01.jpg

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16 Feb 2010

Boris Sieverts – Wie man Staedte bereisen sollte

Geschrieben von (PF) um 7:00 Uhr

Die Webseite von Boris Sieverts “Büro für Städtereisen” wurde schon lange nicht mehr aktualisiert. Aber sein dort hinterlegter Text “Wie man Städte bereisen sollte” ist nach wie vor beeindruckend und kann genauso als Bedienungsanleitung wie als Manifest gelesen werden.

1. Kaufen Sie topografische Karten Ihrer Stadt im Maßstab 1:25.000 (gibt es in Deutschland im Katasteramt und bei den Landesvermessungsämtern)

2. (…)

Boris Sieverts geboren 1969, studierte Kunst in Düsseldorf und arbeitete anschließend einige Jahre als Schäfer sowie in Architekturbüros in Köln und Bonn. Mit seinem “Büro für Städtereisen” führte er Einheimische und Touristen in die Grauzonen unserer Ballungsräume.

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27 Jan 2009

After The Show: Portraits of Exhaustion

Geschrieben von (PF) um 7:00 Uhr

Portraits of Exhaustion

In der Porträtfotografie hat es eine gewisse Tradition Menschen in Extremsituationen zu fotografieren, um so zu einem besonderen Bildergebnis zu gelangen. Sei es Philippe Halsman, der seine Prominenten in die Luft springen ließ um sie aus gewohnten Posen zu lösen oder Marjaana Kella, die in ihren Hypnosebildern die Darstellbarkeit des Unbewussten auslotet.

Ebenfalls sehr beliebt ist es, das Modell nach einer großen Anstrengung abzulichten, um dem Menschen vor der Kamera, körperlich und geistig erschöpft, ein neues, unbekanntes Gesicht abzuringen.

Portraits of Exhaustion

Das wohl bekannteste Beispiel für diese Art der Porträtfotografie sind sicherlich Rineke Dijkstras Matador-Porträts: Sie zeigen portugiesische Stierkämpfer direkt nach dem Kampf – mit von Blut und Dreck verschmierten Gesichtern. Einem ähnlichen Vorgehen folgt Lotte Reimanns Serie “Faustkampf”: junge Boxerinnen, erschöpft und verschwitzt, abgelichtet direkt nach einem Boxkampf. Beide Serien beschäftigen sich auf ihre Weise mit Fragen der Geschlechterrollen.

Der Fotograf Sandy Nicholson geht in seiner Serie “2nd: The Face of Defeat” der Frage nach, wie uns eine Extremsituation zurücklässt. Die Arbeit zeigt Porträts von Zweitplazierten in diversen Wettbewerben direkt nach dem Wettkampf. Einen ähnlichen Aspekt untersucht Matthias Willi in seiner Arbeit “The Moment after The Show” – er porträtierte Rockstars direkt nach dem Konzert.

Wenn man davon ausgeht, dass Fotografie letztlich nur die Oberfläche abbilden kann, so funktionieren alle diese Serien erstaunlich gut. Womöglich erhalten die sichtbaren Codes und Subcodes von Mimik und Gestik in diesen Extremsituationen Risse und Verzerrungen, die etwas Besonderes ermöglichen, wenn es dem Fotografen gelingt, diese gestalterisch richtig einzusetzen.

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26 Mai 2008

Street Photography Today / Straßenfotografie Heute

Geschrieben von (PF) um 6:56 Uhr

Foto: SF

This week The Sonic Blog is dedicated to Street Photography, one of the classic subjects in photography. Street Photography shows generally images that originate from street or other public areas. But the modern term of the Street Photography goes often beyond that.

Henri Cartier-Bresson, founder member of the photo agency Magnum, coined the term “decisive moment” and Robert Frank showed in his book “The Americans” an America that wasn’t seen before. The photographers Garry Winogrand, William Klein and Lee Friedlander followed these traces.

Photographers like Joel Meyerowitz brought color into the Street Photography. Artists such as Philip-Lorca diCorcia and Beat Streuli extended the term of the Street Photography with a conceptual approach.
This frank view on Street Photography has been continued by artists like Bill Sullivan, Mikiko Hara, Edmund Leveckis and Brian Ulrich.

Today the classic Street Photography and its modern descendants have a more or less peaceful coexistence. A current problem of Street Photography, which affects both directions, is the shrinking public space after 9/11 and a more and more difficult legal situation (an older article about legal issues of Street Photography can be found here). Despite these difficulties I am relatively sure that Street Photography always finds a place in art and contemporary history.

Foto: SF

The Sonic Blog widmet sich in dieser Woche dem Thema Straßenfotografie, einem der klassischen Sujets in der Fotografie. Straßenfotografie bezeichnet eine Fotografie, die auf der Straße oder allgemein im öffentlichen Raum entsteht. Aber der moderne Begriff der Straßenfotografie geht oft darüber hinaus.

Henri Cartier-Bresson, Mitbegründer der Fotoagentur Magnum, prägte den Begriff des “entscheidenden Augenblicks” und Robert Frank zeigte in seinem Buch “The Americans” ein Amerika, wie man es zuvor noch nicht gesehen hatte. Die Fotografen Garry Winogrand, William Klein und Lee Friedlander folgten den Spuren dieser Vorbilder.

Fotografen wie Joel Meyerowitz brachten Farbe in die Straßenfotografie. Künstler wie Philip-Lorca diCorcia und Beat Streuli erweiterten den Begriff der Straßenfotografie mit einem konzeptionellen Ansatz.
Künstler die diesem offeneren Begriff der Straßenfotografie folgen sind zum Beispiel Bill Sullivan, Mikiko Hara, Edmund Leveckis und Brian Ulrich.

Heute existieren die klassische Straßenfotografie und ihre modernen Nachfahren mehr oder weniger friedlich nebeneinander. Ein aktuelles Problem, das beide Lager teilen, ist der nach 9/11 immer kleiner werdende öffentliche Raum und die schwierigere Rechtslage der Straßenfotografie (einen älteren Artikel von mir zur Rechtslage in der Straßenfotografie gibt es hier).

Trotz dieser Schwierigkeiten bin ich relativ sicher, dass die Straßenfotografie als wichtiger Ausdruck in Kunst- und Zeitgeschichte immer ihren Platz findet und fortbestehen wird.

Foto: SF

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13 Mai 2008

Deadpan German Spaces

Geschrieben von (PF) um 7:16 Uhr

Foto: Egbert Haneke

© Egbert Haneke


Lately the unique Mrs. Deane brought up that Egbert Haneke and Ralf Grossek could be soulmates and related them to the “deadpan” German photography.

Reading this, the work of some other artists crossed my mind. Thinking of Sasse, Zurborn and Czycholl and their examination of German spaces.

Egbert Haneke’s series “Vis Motrix” shows trivial things of well known surrounding areas in biting cutouts.

Egbert Haneke, born 1966 in Essen, studied Art at the Academy of fine Arts in Hamburg. Currently he has a lectureship in photography at the Academy of fine Arts Hamburg.

Ralf Grossek’s work “Collection Functional Intentions” deals with functional controlling of urban space.

Ralf Grossek, born1968 in Kamp-Lintfort, studied photography at the University. He lives and works in Duisburg.

Wolfgang Zurborn’s series “Drift” captures the fractured modern world in its overlapping images and contexts.

Wolfgang Zurborn, born 1956, studied photography and film design at the Fachhochschule Dortmund. He is copartner of the gallery Lichtblick in Cologne. Wolfgang Zurborn lives and works in Cologne.

Foto: Ralf Grossek

© Ralf Grossek


Jörg Sasse could be the grandmaster of ‘German space’, as can be seen easyle in his series “Öffentliche Gebäude” (public buildings).

Jörg Sasse, born 1962 in Bad Salzuflen, studied at the Kunstakademie Düsseldorf at Bernd Becher’s class. He lives and works in Düsseldorf.

The work of Max Czycholl from Hamburg deals with public space as well.

Max Czycholl studied visual communication with the main focus photography at the HfK Hamburg.

Foto: Max Czycholl

© Max Czycholl


Kürzlich erwähnte die unvergleichliche Mrs. Deane, dass Egbert Haneke und Ralf Grossek seelenverwandt sein könnten. und brachte deren Arbeit mit der typisch deutschen “ausdruckslosen” Fotografie in Verbindung.

Beim Lesen des Artikels kamen mir Künstler wie Sasse, Zurborn oder Czycholl und ihr Umgang mit dem deutschen Raum in den Sinn.

Die fotografischen Arbeiten der Serie “Vis Motrix” von Egbert Haneke zeigen Triviales der uns umgebenden Welt in scharf begrenzten Ausschnitten.

Egbert Haneke, geboren 1966 in Essen, studierte Kunst an der Hochschule für Kunst Hamburg. Zurzeit hat er einen Lehrauftrag an der Hochschule für Kunst Hamburg.

Die Arbeit “Sammlung Funktionale Absichten” von Ralf Grossek beschäftig sich mit funktionaler Kontrolle des Raumes im städtischen Lebensraum.

Ralf Grossek, geboren1968 in Kamp-Lintfort, studierte Fotografie an der Universität Duisburg-Essen. Er lebt und arbeitet in Duisburg.

Wolfgang Zurborns Serie Drift konstruiert komplexe Bilder aus den Assoziationen des alltäglichen Raumes.

Wolfgang Zurborn, geboren 1956, studierte an der Fachhochschule Dortmund für Fotografie- und Filmdesign. Er ist Mitbetreiber der Kölner Galerie Lichtblick. Wolfgang Zurborn lebt und arbeitet in Köln.

Foto: Wolfgang Zurborn

© Wolfgang Zurborn


Jörg Sasse könnte der Großmeister des ‘deutschen Raumes’ sein, wie seine Serie “Öffentliche Gebäude” zeigt.

Jörg Sasse, geboren 1962 in Bad Salzuflen, studierte an der Kunstakademie Düsseldorf bei Bernd Becher. Er lebt und arbeitet in Düsseldorf.

Ebenfalls mit dem öffentlichen Raum beschäftigt sich Max Czycholl aus Hamburg.

Max Czycholl studierte Visuelle Kommunikation mit Schwerpunkt Fotografie an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg.

Foto: Jörg Sasse

© Jörg Sasse


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26 Apr 2008

Gregor Schneider, Walter Schels, die Kunst und der Tod

Geschrieben von (PF) um 12:45 Uhr

Last year the artist Gregor Schneider showed his room installations “Weisse Folter” in the K21 Duesseldorf. Now he hits the headlines with his announcement to show dying humans or an evenly died in the context of art.
Here for example an article in the Telegraph online.

Artists in the headlines, breaking taboos with themes of sex and death, are a recurring ritual. Finally Eros and Thanatos are main topics in the art.

That the displayed death and dying, or even its bare announcement, is worth a message in our sated times earns a second view.

Although everyone believes to have seen already everything, death does not take place in our society. In this highly sophisticated society, in which the requirement on full function and constant availability are applied on machines as to humans, is no more space for death, for the complete negation of function.

We should be grateful for each artist who fights this trend.

In contrast there are no headlines for the rather calm and thoughtful work of Walter Schels “Life before Death”. The large black-and-white photos show humans shortly before and immediately after death.

Foto: Walter Schels

© Walter Schels


Letztes Jahr stellte der Künstler Gregor Schneider seine Rauminstallationen “Weisse Folter” im Düsseldorfer k21 vor. Jetzt macht er Schlagzeilen mit seiner Ankündigung einen sterbenden Menschen oder auch einen eben gestorbenen auszustellen, ihn zum Kunstwerk zu machen.
Hier zum Beispiel ein Artikel dazu in der NZZ Online.

Das Künstler periodisch wiederkehrend mit Tabubrüchen oder scheinbaren Tabubrüchen in Sachen Sex oder Tod Schlagzeilen machen ist ein wiederkehrendes Ritual. Schließlich sind Eros und Thanatos zentrale Themen in der Kunst.

Dass der ausgestellte Tod, das gezeigte Sterben, oder sogar dessen bloße Ankündigung eine Nachricht wert ist in unserer übersättigten Zeit, verdient einen zweiten Blick.

Obwohl man heute vermeint, alles schon einmal gesehen zu haben findet der Tod in unserer Gesellschaft nicht statt. In dieser hochtechnisierten Gesellschaft, in der der Anspruch auf volle Funktion und ständige Verfügbarkeit auf Maschinen wie auf Menschen angewendet wird, ist für den Tod, die vollständige Negation jeder Funktion, kein Platz mehr.

Jedem Künstler, der versucht dieser Entwicklung entgegenzuwirken, sollten wir dankbar sein.

Keine Schlagzeilen machen dagegen die eher ruhigen und nachdenklichen Arbeiten von Walter Schels “Noch mal Leben”. Die großformatigen Schwarz-Weiß-Fotografien zeigen Menschen kurz vor und unmittelbar nach dem Tod.

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13 Jul 2007

Frühe Einflüsse

Geschrieben von (PF) um 7:30 Uhr

Nachdem ich kürzlich die Fotografen Robert Lebeck und Dirk Reinartz hier im Weblog erwähnte, beide Fotografen arbeiteten lange für das Magazin Stern, dachte ich zurück an meine fotografischen Wurzeln.

Als Kind blätterte ich immer durch alte Ausgaben des Stern Magazins. Nachdem die Erwachsenen das Magazin durchgelesen hatten, durfte ich mich daran verlustieren. Die Artikel interessierten mich nicht besonders, aber ich verrückt nach den Fotos. Ich kannte nicht die Fotografen, noch wusste ich irgendetwas über Fotografie, – aber die Bilder übten eine grenzenlose Magie auf mich aus und die Fotografen waren wie namenlose, gottgleiche Zauberer.

Sehr viel später, als ich schon von den Marvel Comics zu richtigen Büchern gewechselt hatte, entdeckte ich, eines nach dem anderen, drei Fotobücher in der öffentlichen Bibliothek meiner Heimatstadt: Weegees “New York”, Anders Petersens “Cafe Lehmitz” und Jürgen Baldigas “Bambule”. Alle drei Bücher berührten mich zutiefst und zeigten mir, dass Fotografie gefühlvoller und poetischer sein kann als ich es mir bis dahin vorstellen konnte.

Vielen Dank Ihnen allen.

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28 Jun 2007

Small Insights / Kleine Einsichten

Geschrieben von (PF) um 6:50 Uhr

Gestern grübelte ich über ein Porträt mit Landschaft, das ich am letzten Wochenende fotografiert hatte. Obwohl es kein schlechtes Bild war, fehlte ihm doch etwas Grundlegendes.
Aber ich wusste nicht, was es war.

Nach einer Weile begann ich in Joel Sternfeld’s “Stranger Passing”, einem meiner Lieblins-Fotobücher, zu blättern. Nach zwei Dritteln des Buches fiel mir auf, das Sternfeld sehr oft Gegenstände benutzt, um eine Verbindung zwischen Modell und Umgebung herzustellen. Das kann eine Tasche sein, eine zusammengelegte Zeitung, oder auch nur eine Wand, an die sich das Modell lehnt.

Und genau das war es, was meinem Bild fehlte. Eine Verbindung zwischen dem Modell und seiner Umgebung. Ich hatte es versäumt, eine nachvollziehbare Beziehung herzustellen.

Ich denke, ein tiefes Verständnis von Dingen wie diesen ist ein wichtiger Teil des Ganzen.

Einige Bilder von Joel Sternfeld gibt es hier. Einen englischsprachigen Artikel über “Stranger Passing” gibt es hier.

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08 Jun 2007

Ein Kamel im Dunkeln / A Camel in the Dark

Geschrieben von (PF) um 9:40 Uhr

Die menschliche Wahrnehmung ist schon eine merkwürdige Sache. Wenn ich einen Fotografen entdecke, der auf einem bestimmten Gebiet arbeitet, dauert es meist nicht lang bis ich Fotografen bemerke, die mit ganz ähnlichen Themen arbeiten.

Zum Beispiel als ich hier im Blog die Arbeit von Gregor Graf erwähnte, der in seinen Fotografien Stadtansichten von Zeichen bereinigt, erwähnte das Blog Conscientious, dass die Fotografen Matt Sieber und Robin Collyer auf ähnlichen Gebieten gearbeitet haben.

Kurz nachdem ich die Arbeiten von Ursula Schulz-Dornburg entdeckte, die Bushaltestellen in der ehemaligen UDSSR fotografierte, las ich einen Artikel bei Mrs. Deane, der darauf hinwies, dass Christopher Herwig und Floriane De Lassée auf dem gleichen Gebiet arbeiten.

Um ein letztes Beispiel zu geben, Alec Soth schrieb in seinem aktuellen Artikel ‘Tactile Photography‘ dass er, nachdem er Arbeiten Stephen Gills sah, die sich mit den Grenzen der Fotografie auseinander setzen, auf die Arbeiten von Tim Davis and Matt Ducklo aufmerksam wurde, die sich mit dem gleichen Thema beschäftigen.

Irgendwie bringt mich das dazu, Fotografie wie ein Kamel im Dunkeln zu sehen. Fotografen betasten ähnliche Stellen des Tieres, oft ohne sich gegenseitig zu bemerken.
Unsere Wahrnehmung ist oft selektiv und beschränkt.

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